Talk mit Peter Mark Adams am 27. Juli 2026 – BA (Honours) Philosophie – University of Liverpool – Mitglied British Wittgenstein Society – European Society for the Study of Western Esotericism (Associate Member)

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Volker H. Schendel only has the right to publish the conversation uncut and unedited on freely accessible video platforms (i.e. no paywalls) and on his homepages. – Our Guest has the right to shorten, edit or add as he wishes and to publish it on his websites and video-platforms according to his liking

Talk – https://talk.vonabisw.de/Divination/Peter1.mp4

Youtube – https://www.youtube.com/watch?v=FBrQbizhJwc

Bitchute – https://www.bitchute.com/video/b36dIHaQ9krF/

Rumble – https://rumble.com/v7dbt22-sola-buscatarot-mithras-with-p.-m.-adams.html

Odysee – https://odysee.com/@BTGH:4/Peter1:a

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Review – https://talk.vonabisw.de/Divination/Adams1.pdfhttps://www.paralibrum.com/reviews/mystai

SAE Filmliste The Sola-Busca Tarot / Göbekli Tepe – > 27 Videos with Peter

https://www.youtube.com/playlist?list=PLUxw8z1U6whk

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Anonymus D’Outre – Tombe

Die Großen (Major) Arcana des Tarot – Meditationen – Valentin Tomberg – bestimmt, der hermetischen Tradition zu dienen – Robert Powell

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73-The Game of Saturn with Peter Mark Adams – https://www.youtube.com/watch?v=1VsWH4UbU2I&list=PLZi66gncbTT4qEiZGwP1aTet5TbOzqjxJ&index=5&t=6s – https://talk.vonabisw.de/Divination/Busca4.mp4

Mithras & The Game of Saturn: The Initiation You Were Never Meant to Find | Peter Mark Adams – https://www.youtube.com/watch?v=w_TMIMVd75E – https://talk.vonabisw.de/Divination/Busca3.mp4

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Göbekli Tepe –

https://gobekli-tepe.com/blog/why-was-gobekli-tepe-buried/#:~:text=Quick%20Answer,them%2C%20or%20by%20their%20descendants – SAE Filmliste Göbekli – Tepe – https://www.youtube.com/playlist?list=PLQ12OFgivS9k – Home –https://tepetelegrams.wordpress.com

Die Ursprünge des Mithraskult

https://talk.vonabisw.de/Magie/Mithras1.pdf – Peter Mark Adams on Mithras – https://www.youtube.com/watch?v=kNc31FVkug4https://talk.vonabisw.de/Divination/Adams2.mp4

Einweihungsrituale im Mithraskult

In der Zeitlosigkeit – eine Initiationserfahrung, bei der der Eingeweihte die gewöhnliche menschliche Zeit (chronos) überschreitet und eine Wirklichkeit der Ewigkeit (aion) erfährt. – Der Tierkreis im römischen Mithraskult.

Reiki = Universale Lebensenergie = Göttliche Kraft

Dr. Micao Usui – Mönch – Nachfolger Dr.Chujiro Hayashi – aus Hawai Hawayo Takata – deren Enkelin Phyllis Lei Furumoto

Reiki (japanisch: 霊気, Rei = Geist, Seele, universell; Ki = Lebensenergie, Lebenskraft) ist eine spirituelle Heilmethode – eine universelle Lebensenergie,die durch alle Lebewesen fließt. Durch Handauflegen wird diese Energie übertragen, um Entspannung, Harmonie und innere Balance zu fördern.

Im traditionellen Reiki-Verständnis

  • Universale Lebensenergie
  • Göttliche oder schöpferische Kraft
  • Die alles Lebendige verbindende Energie
  • Eine Energie, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen soll

Sabians of Harran

Die Geschichte der Sabier von Harran beginnt lange vor der bekannten Geschichte Mesopotamiens. Ihr Ursprung liegt nach dieser Überlieferung in den Heiligtümern von Göbekli Tepe, wo die ersten Priester den Himmel beobachteten und die Bewegungen von Sonne, Mond und Sternen als Ausdruck einer göttlichen Ordnung verstanden. Die gewaltigen T-förmigen Pfeiler galten als Sinnbilder himmlischer Wesen, während die in Stein gemeißelten Tiere die Kräfte des Kosmos und die Sternbilder repräsentierten. Jeder Stein, jedes Relief und jede Ausrichtung der Anlage war Teil eines heiligen Wissens, das nur den Eingeweihten zugänglich war.

Als die Zeit von Göbekli Tepe endete, wurde das Heiligtum bewusst verschlossen, damit das heilige Wissen bewahrt werden konnte. Die Priester verließen den Ort und trugen ihre Lehren in andere Heiligtümer Nordmesopotamiens. Über unzählige Generationen hinweg wurden Rituale, Sternenkunde und die Vorstellung von der Harmonie zwischen Himmel und Erde weitergegeben. Die Bauwerke veränderten sich, Reiche entstanden und vergingen, doch die Hüter dieses Wissens hielten an ihrer Tradition fest.

Schließlich wurde Harran zum bedeutendsten Zentrum dieser alten Überlieferung. Dort verehrte man die Gestirne nicht als bloße Himmelskörper, sondern als sichtbare Zeichen der göttlichen Ordnung. Der Mond nahm eine besondere Stellung ein, da sein regelmäßiger Lauf den Rhythmus der Zeit bestimmte. Sonne, Planeten und Sterne galten als Wegweiser, durch die sich der Wille des Kosmos erkennen ließ. Die Priester Harrans verbanden Astronomie, Mathematik und Religion zu einer einzigen heiligen Lehre und betrachteten das Universum als ein vollkommenes Gefüge, dessen Gesetze sich im Himmel offenbarten.

Aus diesen Priestern gingen die Sabier von Harran hervor. Sie bewahrten das uralte Wissen ihrer Vorfahren und führten die überlieferten Rituale fort. Ihre Tempel waren Orte der Beobachtung, des Gebets und der Erkenntnis. Dort wurden die Bewegungen der Gestirne aufgezeichnet, Kalender erstellt und Zeremonien zu den großen Himmelsereignissen gefeiert. Für die Sabier war der Mensch Teil eines kosmischen Ganzen, dessen Ordnung sich in den Bahnen der Sterne widerspiegelte.

So verband sich nach dieser Überlieferung der älteste Tempel der Menschheit mit einer der letzten großen Sternenreligionen des Alten Orients. Göbekli Tepe war der Ursprung des heiligen Wissens, Harran sein über Jahrtausende bewahrter Mittelpunkt und die Sabier seine letzten Hüter. Mit ihnen lebte die Erinnerung an eine uralte Tradition weiter, in der Religion, Weisheit und die Beobachtung des Himmels untrennbar miteinander verbunden waren.

Kronos -> Saturn = Deity -> Planetary Archetype + Pluto + Neptun + Uranus

Egregor

Die kollektive geistige Kraft durch die gemeinsamen Gedanken, Gefühle, Überzeugungen und Rituale. Griechisch egrḗgoroi – „die Wachenden“ als eigenständige geistige Entität.

Mithras

Gilgamesch ->Neolithikum (Jungsteinzeit) -> Naher Osten (Fruchtbarer Halbmond) – ca. 10.000–9.500 v. Chr -> Göbekli Tepe in Anatolien – > Mithras

Mithras geht auf die Gottheit Mitra/Mithra zurück, die für Wahrheit, Verträge, Freundschaft, Licht und kosmische Ordnung stand.

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The Sola-Busca Tarocchi – An Encoded Saturnian Theme – https://www.academia.edu/27558623/The_Sola_Busca_Tarocchi_An_Encoded_Saturnian_Themehttps://talk.vonabisw.de/Divination/Busca11.pdf

Homepage – https://petermarkadams.com – About – https://petermarkadams.com/aboutpetermarkadams/

Youtube Kanal – https://www.youtube.com/@petermarkadams/videos

Facebook – https://www.facebook.com/petermarkadams

Liverpool – https://liverpool.academia.edu/PeterAdams

Verlag Scarlet Imprint- https://scarletimprint.com/peter-mark-adams

Seine intellektuelle Generation liegt ungefähr zwischen den späten Arbeiten von James Hillman (1926–2011), Henry Corbin (1903–1978) und der jüngeren Generation der akademischen Esoterikforschung um *Wouter J. Hanegraaff (1961) liegen.

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Sarah Jones – https://www.youtube.com/channel/UCLWsL0hb_IAZiLXzW4GfWjg

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Assoziiertes Mitglied der European Society for the Study of Western Esotericism (ESSWE) und Mitglied der British Wittgenstein Society


Peter Mark Adams zählt zu den profiliertesten zeitgenössischen Autoren auf dem Gebiet des westlichen Esoterismus, der Hermetik und der Ritualforschung. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine seltene Verbindung aus präziser historischer Quellenarbeit, differenzierter ikonographischer und ikonologischer Analyse sowie einer explizit hermetischen Binnenperspektive aus. In dieser Perspektive erscheinen Kunstwerke der Renaissance nicht lediglich als kulturelle Artefakte oder Ausdruck humanistischer Bildungsideale, sondern als Träger verschlüsselter initiatischer Erkenntnisse, die nur durch ein Zusammenspiel von historischer Kenntnis und eigener spiritueller Praxis vollständig erschlossen werden können.

Adams studierte Philosophie an der Universität Liverpool mit Schwerpunkten in formaler Logik, Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie, Disziplinen, die sein analytisches Vorgehen und seine methodische Präzision nachhaltig prägten. Eine entscheidende Erweiterung seines intellektuellen Horizonts erfolgte durch seine Studien am Warburg Institute in London, einer der weltweit führenden Institutionen für die Erforschung der Nachleben antiker Symbolik in der europäischen Kultur. Dort vertiefte er sich insbesondere in Ikonographie und Ikonologie, in die Bildprogramme der Renaissancekunst sowie in die materielle Kultur der Frühen Neuzeit. Parallel dazu wandte er sich intensiv den religiösen Traditionen der Antike zu, insbesondere den ägyptischen Tempel- und Grabtexten, der spätantiken Hermetik, den chaldäischen Orakeln sowie der Theurgie als praxisorientierter Form neuplatonischer Spiritualität. Als assoziiertes Mitglied der European Society for the Study of Western Esotericism (ESSWE) bewegt sich Adams bewusst an der Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und praktischer Esoterik und nimmt damit eine Position ein, die sowohl produktiv als auch kontrovers ist.

Im Zentrum seines Werkes steht die grundlegende These, dass zahlreiche Kunstwerke der italienischen Renaissance als komplexe Träger esoterischen Wissens zu verstehen sind. Nach Adams wurden in ihnen philosophische, hermetische, astrologische und theurgische Lehren in einer vielschichtigen symbolischen Bildsprache codiert. Diese Codierung diente einer doppelten Funktion: Einerseits schützte sie die Inhalte vor religiöser Verfolgung in einer Zeit zunehmender dogmatischer Kontrolle, andererseits gewährleistete sie ihre Weitergabe an einen Kreis von Eingeweihten, die über das notwendige Wissen zur Entschlüsselung verfügten. Adams interpretiert diese Praxis als Fortsetzung spätantiker Mysterientraditionen, die über byzantinische Vermittler wie Georgios Gemistos Plethon in den italienischen Humanismus eingeflossen seien. Im Umfeld von Florenz und anderen Zentren der Renaissance habe sich daraus ein geistiger Traditionsstrom gebildet, der Neuplatonismus, Hermetismus, Alchemie, Astrologie, Gnosis und pagane Theurgie miteinander verband und auf ein gemeinsames Ziel ausrichtete: die Transformation und Vergöttlichung des Menschen.

Internationale Bekanntheit erlangte Adams vor allem durch seine Forschungen zum Sola-Busca-Tarot, dem ältesten vollständig erhaltenen Tarotdeck der Renaissance, das um 1491 entstand. Während dieses Deck lange Zeit primär als kunsthistorische Kuriosität oder als außergewöhnliches Beispiel frühneuzeitlicher Druckgrafik betrachtet wurde, entwickelte Adams in seinem Werk The Game of Saturn – Decoding the Sola-Busca Tarocchi eine umfassende hermetische Interpretation des gesamten Kartenzyklus. Nach seiner Auffassung handelt es sich beim Sola-Busca-Tarot nicht in erster Linie um ein Spiel, sondern um ein vollständig ausgearbeitetes Einweihungssystem. Die 78 Karten bilden demnach eine kohärente Abfolge, in der jede einzelne Karte eine spezifische Funktion innerhalb eines initiatischen Prozesses erfüllt und eine klar definierte Stufe innerer Entwicklung repräsentiert. Das Deck erscheint so als visuelle Dramaturgie eines spirituellen Weges, der auf die Wiedergeburt des Menschen in seinem göttlichen Ursprung abzielt.

Eine Schlüsselrolle innerhalb dieser Interpretation spielt für Adams der italienische Humanist und Hermetiker Ludovico Lazzarelli (1447–1500). Adams identifiziert in dessen Werk, insbesondere im Crater Hermetis, eine Vielzahl struktureller und symbolischer Parallelen zum Bildprogramm des Sola-Busca-Tarots. Lazzarelli beschreibt einen Einweihungsweg, der über Reinigung, Erkenntnis und göttliche Inspiration zur inneren Transformation und letztlich zur Vereinigung mit dem göttlichen Geist führt. Adams sieht diesen Prozess in den Karten des Tarots visuell umgesetzt. Die Figuren, Szenen und Embleme erscheinen dabei nicht als bloße Illustrationen moralischer oder historischer Inhalte, sondern als operative Symbole, die den Weg des Adepten begleiten und strukturieren.

Von zentraler Bedeutung ist in Adams’ Deutung die Symbolik des Saturn. Saturn fungiert nicht nur als astrologischer Planet, sondern als universales Prinzip von Zeit, Schicksal, Begrenzung und Prüfung. Der saturnische Weg ist ein Weg der Konfrontation mit Endlichkeit, Leiden und innerer Dunkelheit, der jedoch gerade dadurch die Voraussetzung für Läuterung und Erneuerung schafft. Saturn erscheint als Hüter der Schwelle, dessen Prüfungen notwendig sind, um höhere Erkenntnis zu erlangen. Der Titel The Game of Saturn verweist somit auf den gesamten initiatischen Prozess, den das Deck entfaltet: ein Spiel im Sinne eines strukturierten, regelgebundenen Weges, dessen Ziel die Transformation des Selbst ist.

Methodisch zeichnet sich Adams’ Arbeit durch eine außergewöhnliche Breite und Tiefe aus. Er analysiert nicht nur die offensichtlichen Bildmotive, sondern erschließt deren Bedeutung durch Rückgriff auf mythologische, astrologische, alchemische und religionsgeschichtliche Kontexte. Figuren, Tiere, Pflanzen, architektonische Elemente, Waffen und Gesten werden gleichermaßen als bedeutungstragende Zeichen interpretiert. Entscheidend ist dabei sein holistischer Ansatz: Die Karten werden nie isoliert betrachtet, sondern stets als Teil einer übergeordneten Komposition, deren Sinn sich erst aus der Sequenz und Interrelation aller Elemente ergibt. Seine Analysen integrieren Quellen aus dem Corpus Hermeticum, den neuplatonischen Schriften, den chaldäischen Orakeln sowie aus der alchemischen Literatur der Renaissance und stellen damit eine interdisziplinäre Synthese dar, die weit über konventionelle kunsthistorische Ansätze hinausgeht.

Charakteristisch für Adams ist zudem die Überzeugung, dass die Bedeutung esoterischer Bildprogramme nicht allein durch philologische oder historisch-kritische Methoden erschlossen werden kann. Vielmehr erfordert ihr Verständnis auch eine praktische Dimension: Erfahrung mit Meditation, Ritual, Kontemplation und initiatischen Techniken. In diesem Sinne versteht Adams seine Arbeit als Verbindung von Erkenntnis und Praxis. Historische Forschung und spirituelle Erfahrung sind für ihn keine Gegensätze, sondern komplementäre Zugänge zu einer gemeinsamen Wirklichkeit. Diese Position unterscheidet ihn deutlich von der akademischen Esoterikforschung, die sich überwiegend auf analytische und kontextuelle Methoden beschränkt.

Neben seinen Arbeiten zum Sola-Busca-Tarot hat Adams ein umfangreiches Werk zur antiken Religionsgeschichte und zur westlichen Esoterik vorgelegt. In Mystai – Dancing out the Mysteries of Dionysos rekonstruiert er die dionysischen Mysterien als performative und bewusstseinsverändernde Praxis und analysiert deren rituelle Struktur im Kontext antiker Religiosität. The Power of the Healing Field widmet sich der Rolle von Bewusstsein und Energie in Heilprozessen und verbindet traditionelle Konzepte mit modernen therapeutischen Ansätzen. Gemeinsam mit Christophe Poncet veröffentlichte er Two Esoteric Tarots, They compare their journeys of discovery into two wildly contrasting tarot decks, the dark ritual landscape of the elite Sola-Busca tarocchi, as revealed in The Game of Saturn, and the luminous and popular Tarot de Marseille.

Weitere Werke wie Ritual & Epiphany in the Mysteries of Mithras und Hagia Sophia – Sanctum of Kronos zeigen sein Interesse an der symbolischen Architektur und der rituellen Dimension sakraler Räume.

Parallel zu seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist Adams seit vielen Jahren als Lehrer und Praktiker energetischer Heilmethoden tätig. Er arbeitet mit Reiki, Meridiantherapien, Atemtechniken und Meditation und beschäftigt sich intensiv mit verschiedenen Formen der Bewusstseinsentwicklung. Diese praktische Erfahrung fließt unmittelbar in seine Interpretationen ein und verleiht ihnen eine Perspektive, die über rein theoretische Rekonstruktionen hinausgeht. Rituale erscheinen bei ihm nicht als Relikte vergangener Kulturen, sondern als operative Techniken, deren Prinzipien weiterhin wirksam und anwendbar sind.

Innerhalb der internationalen Esoterikszene genießen Adams’ Veröffentlichungen große Anerkennung. Seine Bücher erscheinen bei spezialisierten Verlagen wie Scarlet Imprint, Inner Traditions und Theion Publishing und richten sich an ein Publikum, das sich für Hermetik, Renaissance-Esoterik, Tarotgeschichte und Mysterienreligionen interessiert. In der akademischen Forschung werden insbesondere seine detaillierten ikonographischen Analysen und seine umfassende Kenntnis der hermetischen Tradition geschätzt. Zugleich werden seine weitergehenden Thesen – etwa die Interpretation des Sola-Busca-Tarots als bewusst konzipiertes theurgisches Einweihungssystem auf Grundlage der Lehren Ludovico Lazzarellis – überwiegend als spekulative, wenn auch anregende Hypothesen betrachtet, für die bislang kein breiter wissenschaftlicher Konsens besteht.

Ungeachtet dieser unterschiedlichen Bewertungen hat Peter Mark Adams die moderne Diskussion über das Sola-Busca-Tarot maßgeblich geprägt. Gemeinsam mit Autoren wie Morena Poltronieri, Ernesto Fazioli und Christophe Poncet gehört er zu den zentralen Vertretern einer hermetischen Deutungstradition, die dieses außergewöhnliche Deck als Ausdruck einer komplexen philosophischen, alchemischen und theurgischen Weltanschauung versteht. Seine Arbeiten haben entscheidend dazu beigetragen, das Sola-Busca-Tarot aus der engen Perspektive rein kunsthistorischer Betrachtung zu lösen und als mögliches Zeugnis einer vielschichtigen, in sich kohärenten hermetischen Symboltradition der italienischen Renaissance neu zu positionieren.

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Peter Mark Adams’ Ausbildung verbindet akademische Forschung mit praktischer Erfahrung auf ungewöhnliche Weise. Nach einem philosophischen Studium an der University of Liverpool, mit Schwerpunkten in Logik, Wissenschaftsphilosophie und Bedeutungstheorie, vertiefte er seine Studien am Warburg Institute in London. Dort beschäftigte er sich intensiv mit Ikonologie, Ikonographie sowie der Kunst und materiellen Kultur der Renaissance. Das Warburg Institute, bekannt für seine Forschungen zur Symbolgeschichte, zu astrologischen und magischen Bildtraditionen sowie zur Überlieferung antiker Wissenssysteme, prägte maßgeblich seinen Ansatz.

Er interpretiert etwa Tarotkarten nicht als bloße Wahrsageinstrumente, sondern als komplexe visuelle Wissenssysteme der Renaissance, in denen sich Philosophie, Hermetik, Neuplatonismus und politische Symbolik verbinden. Ergänzend studierte Adams mittelägyptische Grab- und Tempeltexte bei Colleen Darnell, wodurch er Einblicke in religiöse Symbolsysteme, Hieroglyphen, Ritualvorstellungen und Konzepte kosmischer Ordnung gewann.

Neben seiner akademischen Ausbildung verfügt er über mehr als zwanzig Jahre praktische Erfahrung in spirituellen und energetischen Methoden wie Reiki, Meridiantherapien und Rebirthing. Diese Praxis beeinflusst seine Arbeiten zu Ritual, Bewusstsein und Heilung erheblich.

Als Associate Member der European Society for the Study of Western Esotericism und Mitglied der British Wittgenstein Society bewegt sich Adams im Umfeld akademischer Esoterikforschung, ohne ein klassischer Universitätswissenschaftler zu sein. Insgesamt steht er für einen interdisziplinären Ansatz, der Philosophie, Kunstgeschichte, Religionswissenschaft und praktische Ritualtraditionen miteinander verbindet und insbesondere seine Studien zu Tarot, Mysterienkulten und hermetischen Traditionen prägt.

Ritual & Epiphany in the Mysteries of Mithras

Theion Feldafing Deutschland – https://theionpublishing.com/shop/pma-ritualepiphany/#

https://theionpublishing.com/pmadams-mithras-01/?utm_source=chatgpt.comhttps://theionpublishing.com/authors/peter-mark-adams/https://www.mithraeum.eu/news/adams-on-mithras

Published Works: Books

  • Ritual and Epiphany in the Mysteries of Mithras: An Imperial Roman Recension of
    the Cult of the Time-deity (forthcoming, Theion Publishing, Spring 2025)
  • Two Esoteric Tarots (with Christophe Poncet, Scarlet Imprint, 2023)
  • The Hagia Sophia/Sanctum of Kronos: Spiritual Dissent in an Age of Tyranny
    (Scarlet Imprint, 2023)
  • The Power of the Healing Field: Energy Medicine, Psi Abilities and Ancestral
    Healing (Inner Traditions, 2022)
  • Mystai: Dancing out the Mysteries of Dionysos (Scarlet Imprint, 2019)
  • A Guide to the Trumps and Court Cards of the Sola-Busca Tarocchi (Scarlet Imprint,
    2017)
  • The Game of Saturn: Decoding the Sola-Busca Tarocchi (Scarlet Imprint, 2017)

Conference Appearances

  • Speaker ‘Mystery Rites as Rites of Possession: Reflections on the ‘Opening the Mouth Ritual (wepet-er)’’; at the Hermopolis Symposium, New Hermopolis, Egypt, 24 th – 26 th October, 2024.
  • Keynote Speech & short film ‘ANARCH: Immersion in the Alchemical Nigredo’ at the Metamorphoses: Ecstases of Matter and Image Conference. The University of Copenhagen, 30 th – 31 st May, 2024.
  • Speaker ‘The Blueprint of Creation’ at the Magical Egypt Summit, September 2023.

Documentaries

  • ‘Magical Egypt’. Documentary Series 3 & 4. Expert contributor on the topic of the mysteries & mystery cults.
  • ‘At the fringes of Science’, Turkish State Radio & Television (TRT) documentary, advisor and contributor (2011).

Podcast Appearances

ARCANVM; What Magic is This?; Thelema Now!; Rune Soup; Glitch Bottle; Occult of Personality; Coffee&Divination; Magical Egypt; Conversations From the Edge; Spirit Box; The New Mithraeum; Watkins Books; La Societa dello Zolfo; Plant Cunning; Thoth-Hermes; The Higher Side Chats.

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Franz Cumont, der als erster Mithras eingehend untersucht hat, ging exakt von dem Transmissionsverlauf Persien – Anatolien – Rom aus, und hat dazu erstmals 1903 publiziert. Das war zunächst gängige Lehrmeinung.  In den letzten 50 Jahren wurde die Theorie jedoch zusehends begraben, weil die Unterschiede zwischen Mithra und Mithras zu groß sind.

In Sachen Ikonografie – die Parther haben um 55. n. Chr. eine Delegation nach Rom geschickt, angeführt von König Tiridates, seines Zeichens ein Priester des Zoroastrismus.  Im Zoroastrismus existiert ein Gott Mithra, der für Verträge zuständig war. Stiere waren aber heilig und Tieropfer waren deswegen untersagt und lassen sich nicht archäologisch nachweisen.

Das Stieropfer spielte im Schöpfungsmythos eine Rolle, denn Ahriman, das Böse, hat im Kampf um die Macht mit Ahura Mazda einen heiligen Stier getötet. Ahriman war bei dieser Aktion nackt und mit einer Schürze bekleidet und hatte einen Strahlenkranz auf dem Haupt. Der römische Mithras ist angezogen trägt einen Umhang und eine Kopfbedeckung – und nie einen Strahlenkranz . Zur Stiertötung. Diese war im gesamten Mittelmeerraum Usus – auch in Rom gab es offizielle Stieroper für Jupiter. Was die Art der Schlachtung anbelangt – auch das ist nicht außergewöhnlich. Bei Schlachtopfer wurde immer die Halsschlagader durchgetrennt, um ein schnelles Ausbluten sicherzustellen.Und wird im Judentum beim Schächten noch heute so gehandhabt. – Beim römischen Mithraskult kann es sich um eine spätere Schöpfung mit persischen Anleihen handeln. – Als Unterschied ist der Geheimkult mit 7 Einweihungsstufen ein Indiz . Die Hinzufügung des Tierkreises und der Trauben sind auch nur in der Römerzeit vorhanden. Es wurden auch später religiöse Systeme erfunden, die alte Symbole aufgenommen haben, ohne auf eine wirkliche Tradition zurückblicken zu können. – Vieles bleibt ein Einigma.